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Ziegelei Quartier

Bauetappen
die erarbeitete Siedlungstypologie

Bestand

Die Wohnzone ist noch nicht erschlossen. Die Groberschliessung des «Ziegeleiareals» und nördlichen Entwicklungsgebietes wurde bereits vor rund 20 Jahren in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Berg TG in Vorleistung für die Gewerke Wasserversorgung, Strom, Gas und Entwässerung und Kanalisation erstellt. Die Parzellen 302, 304 (68'000m2) der Brauchli Ziegelei AG werden heute wie folgt beansprucht:

Grundstücksfläche GSF 75’241 m2
Gebäudegrundfläche GGF 13’965 m2
Bearbeitetet Umgebungsfläche BUF 51’751 m2
Umgebungsfläche GSF 61’276 m2

Die Etappierung des Areals gliedert sich in zwei Bereiche. Das Quadrat des Gesamtareals (1 bis 3) und das Quadrat der Brauchli Ziegelei AG (Z). Das Richtprojekt sieht vor, dass beide Entwicklungen unabhängig voneinander funktionieren können. Die Notwendigkeit der 1. Etappe für das Ziegeleiareal liegt in der Abgrenzung zur Landschaft (1). Als 2. Etappe soll der Übergang zur direkten Nachbarschaft gebildet werden und als 3. Etappe die Schliessung des Quadrates sowie die Verbindung zwischen Landschaftsschutzzone im Osten und der Siedlung im Westen erfolgen.

Die erarbeitete Siedlungstypologie lässt die Etappierung resp. Entwicklung des Areals zeitlich, qualitativ wie räumlich in verschiedenen, denkbaren Abfolgen zu. Die vorgeschlagenen Etappen 1-3 und Z (Ziegeleietappen) beruhen auf situativen Überlegungen und ohne Kenntnis zukünftiger Investoren und derer Bedürfnisse.

1. Etappe

Mit der 1. Etappe wird der nördliche Abschluss zur Landschaft geschaffen. Es ist mit sechs Gebäuden diegrösste Etappe und könnte damit den Auftakt bilden. Mit der Entwicklung über zwei Zonen (WA3 und W3) ist eine grosse Nutzungsflexibilität in dieser Etappe gewährleistet. Die Erschliessung der 1. Etappe erfolgt über die beiden ab der Hauptstrasse führenden Zugänge in der Mitte des Areals bzw. gegen den nördlichen Rand. Die beiden Lagerhallen sind dabei zu relokalisieren. In einer ersten Ausbauetappe wird beim Ziegeleibetrieb die Aufbereitung und Zwischenlagerhalle durch den L-förmigen Neubau ersetzt. Damit wird die räumliche Abgrenzung und der Übergang zum Areal geschaffen.

2. Etappe

In der 2. Etappe wird der Übergang zur Siedlung im Süden und die Anbindung an den Weiher gelöst. Mit dieserEtappe wird die südliche Erschliessungsstrasse erstellt und der Innenhof weiter geformt. Die vier Gebäude dieser Etappe sind volumetrisch die kleinsten innerhalb der Struktur. Das dabei offenbleibende U-förmige Areal öffnet sich zum Weiher hin und hat bereits eine grosse Aufenthaltsqualität. Bei der Ziegelei wird in einer 2. Etappe das Trocknungsgebäude längs zur Hauptstrasse ersetzt und der Neubau bindet das alte Wäschehaus ein. Der Hof wird so weiter geformt und ausgebildet. Mit dieser Etappe wird die Transformation der Ziegelei zur Hauptstrasse hin sichtbar. Es kann durchaus sein, dass aufgrund konjunktureller Nachfrage kleinere Volumen zuerst nachgefragt werden, sodass diese Etappe vorgezogen werden müsste.

3. Etappen

Die 3. Etappe schliesst den Park ab. Mit drei Gebäuden ist sie die kleinste Etappe und bildet den Abschluss der Arealentwicklung. Mit ihr wird auch die ober- und unterirdische Erschliessung komplettiert und verbunden. Als dritte und langfristigste Veränderung wird das Ofenhaus der Ziegelei ersetzt. Aus logistischen
Überlegungen ist anzumerken, dass Bauetappen, die in Rückzugsfortschritten erfolgen, bauliche Immissionen verringern und so auch die Änderung der Planungsabfolge zulassen. Die Transformation der Ziegelei ist damit abgeschlossen. Mit dieser Etappe wird der Hof in seiner vollen Grösse sichtbar. Mit der dritten und letzten Etappe ist die maximale Ausnützung des Areals erreicht.

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